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LOP Newsletter · Mai 2026
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Robuste Sorten für schwierige Standorte
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Neue Soja-Genetik aus Belgien und vier Jahre Versuche zu trockentoleranten Kulturen in Brandenburg.
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Die Mai-Ausgabe ist da, und parallel kommen frische Sojazüchtungen aus Belgien auf den Markt. Wir zeigen dir, wie Protealis sein gentechnikfreies Sortiment für Nord- und Mitteleuropa erweitert. Dazu nehmen wir dich mit auf den vierjährigen Pilotversuch des Forschungsinstituts für Bergbaufolgelandschaften, der Sorghum und Lavendel als Alternativen auf ertragsschwachen Lausitzer Standorten geprüft hat.
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Sojaanbau
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Bildquelle: Protealis
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Soja-Genetik für den Norden
Fünf neue Sorten und ein verbessertes Impfmittel von Protealis
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Die belgische Firma Protealis bringt fünf neue Sojasorten und das Impfmittel MagNfix auf den Markt. Damit deckt das nun 14 Sorten umfassende Portfolio die Reifegruppen 0000, 000 und 00 ab, gezielt gezüchtet für Nordfrankreich, Deutschland und osteuropäische Wachstumsmärkte wie Polen. Die Genetik ist ausschließlich gentechnikfrei. Das neue MagNfix nutzt einen an europäische Böden angepassten Bradyrhizobium-Stamm. In unabhängigen Registrierungsversuchen brachte es im Schnitt 31 Prozent mehr Ertrag und 7 Prozent mehr Protein gegenüber Referenzimpfmitteln. Das geimpfte Saatgut bleibt bis zu drei Monate lagerstabil.
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Trockentolerante Kulturen
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Foto: Stefan Lukas
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Sorghum und Lavendel in Brandenburg
Vier Jahre Pilotversuch auf leichten Böden in Südbrandenburg
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Wie lassen sich ertragsschwache Standorte in der Lausitz wirtschaftlich nutzen, wenn der Mais bei Trockenstress versagt? Das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften hat zwischen 2021 und 2024 auf drei brandenburgischen Standorten Sorghum bicolor Dualtyp-Hybride, die Futterhirse Tarzan und drei Lavendel-Sorten gegen Silomais geprüft. Bei rund 80 Prozent benachteiligter LN in Brandenburg geht es um die Frage, womit sich der Maisanteil sinnvoll ergänzen oder ersetzen lässt.
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Die zentralen Ergebnisse:
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Im Dürrejahr 2022 erreichte die Futterhirsesorte Tarzan 97 dt je ha, der Mais brach auf 44 dt TM/ha ein
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Hybridlavendel Grosso lieferte bis zu 1.100 kg Blüten je ha bei 1,5 bis 1,8 Prozent Ölausbeute
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Echter Lavendel Munstead überzeugte mit stabilen Erträgen auch auf den marginalen Kippenböden in Welzow
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Welche Dualtyp-Hybride im trockenen 2023 den Mais um rund 11 Prozent übertrafen, warum Grosso bei Staunässe an seine Grenzen stößt und welche Empfehlungen die Forscher für sandige, grundwasserferne Standorte geben, liest du auf den Seiten 38 bis 43 der Mai-Ausgabe.
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Anzeige
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Bildquelle: DLG
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DLG-Feldtage 2026 starten im Juni in Bernburg (Sachsen-Anhalt)
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Unter dem Leitthema „Pflanzenbau out of the Box“ trifft vom 16. bis 18. Juni auf den Flächen des Internationales DLG-Pflanzenbauzentrum praxisnaher Pflanzenbau auf modernste Landtechnik. Tickets können jetzt im Ticketshop erworben werden.
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Tel: +49 30/40 30 43-30 · lop@pfluglos.de
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