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LOP Newsletter · Mai 2026
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Höchstleistung an der Maschine, Leben im Boden
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Neuer Weltrekord im Sojadrusch in Brasilien und vier Jahre Versuche zur temporären Direktsaat im Ökolandbau.
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Diesmal verbinden wir zwei Welten. In Bahia hat NEXAT mit dem neu entwickelten NEXCO-Dreschmodul einen offiziellen Weltrekord im Sojadrusch aufgestellt, bei nur 7,5 Litern Diesel je Hektar. Parallel zeigt ein vierjähriger Versuch des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg, wie sich temporäre Direktsaat unter ökologischen Bedingungen umsetzen lässt und warum die Regenwurmpopulation in den Direktsaatvarianten besonders stark zulegt.
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Erntetechnik
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Bildquelle: NEXAT
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Weltrekord im Sojadrusch
NEXAT erntet 638 Tonnen Soja in acht Stunden
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Im brasilianischen Bundesstaat Bahia hat NEXAT mit dem selbstentwickelten NEXCO-Dreschmodul einen neuen Weltrekord in der Sojabohnenernte aufgestellt. Unter offizieller Aufsicht von RankBrasil ernteten die Maschinen auf der Fazenda Bananal (Gruppe Agro Basso) innerhalb von acht Stunden 638 Tonnen Sojabohnen auf 158 Hektar. Das NEXAT-System übertraf den bisherigen Rekord eines konventionellen Mähdreschers um 32 Prozent, also über 150 Tonnen Mehrertrag in derselben Zeit. Möglich macht das ein quer eingebauter Rotor, der zwei Abscheide- und Reinigungseinheiten füttert, kombiniert mit dem 15,2 Meter breiten FD250 MacDon FlexDraper-Schneidwerk. Zwei Strohhäcksler sichern die gleichmäßige Verteilung der Ernterückstände über die volle Schnittbreite. Der Dieselverbrauch lag bei nur 7,5 Litern je Hektar.
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Direktsaat im Ökolandbau
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Foto: LTZ Augustenberg
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Die Regenwürmer profitieren
Vier Jahre Versuche zur temporären Direktsaat im Ökolandbau
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Wie lässt sich Direktsaat unter ökologischen Bedingungen umsetzen, ohne Ertrag einzubüßen? Im Projekt KlimaCrops hat das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg an zwei Standorten in der Rheinebene fünf Anbausysteme verglichen, von tiefem Pflug bis Direktsaat in den gewalzten Zwischenfruchtbestand. Voraussetzung ist ein dichter, massenwüchsiger Zwischenfruchtbestand sowie eine zusätzliche Düngung von 100 kg N je ha über Phytopellets, um die fehlende Mineralisierung im Direktsaatsystem auszugleichen.
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Die zentralen Ergebnisse:
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Am humosen Standort Teningen lagen die Winterweizenerträge in der Direktsaat sogar über denen der Pflugvarianten
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In Buggingen wuchs die Regenwurmpopulation in der gedüngten Direktsaatvariante um 215 Prozent, gegenüber 184 Prozent bei tiefer Pflugbearbeitung
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Bereits nach zwei Jahren zählten die Forscher in 15 cm Tiefe 150 Prozent mehr Regenwurmröhren je Quadratmeter als in der tief gepflügten Variante
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Welche fünf Anbauvarianten im Detail verglichen wurden, warum Lumbricus terrestris und Aporrectodea longa besonders von der ständigen Bodenbedeckung profitieren und welche Düngestrategie die Erträge in der Direktsaat absichert, liest du auf den Seiten 12 bis 17 der aktuellen Lumbrico-Ausgabe.
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Bildquelle: DLG
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DLG-Feldtage 2026 starten im Juni in Bernburg (Sachsen-Anhalt)
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Unter dem Leitthema „Pflanzenbau out of the Box“ trifft vom 16. bis 18. Juni auf den Flächen des Internationales DLG-Pflanzenbauzentrum praxisnaher Pflanzenbau auf modernste Landtechnik. Tickets können jetzt im Ticketshop erworben werden.
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Tel: +49 30/40 30 43-30 · lop@pfluglos.de
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